Aktuelles

Ihre aktuelle Zählerstandsmeldung kann  hier (PDF, 1,6MB) erfolgen

Konstituierende Verbandsversammlung mehr

Förderpreis übergeben mehr

Förderpreis für Studierende mehr

Wirtschaftsplan 2019 mehr

Jahresabschluss 2017 mehr

Land zeichnet WZS Osthofen aus mehr

Aktuelle Formulare ab sofort unter Downloads

Kontakt

WASSERWERK ZWECKVERBAND SEEBACHGEBIET

Rheinstraße 71
67574 Osthofen

Telefon 06242 - 5005-0
Telefax 06242 - 5005-13

Zahlen & Fakten

Hochbehälter Monsheim

Das Wasserwerk Zweckverband Seebachgebiet speist Trinkwasser aus den Wasserwerken Osthofen und Bechtheim-West in ein weit verzweigtes Versorgungsnetz von ca. 495 km Länge mit über 20.500 Hausanschlüssen ein.

Der Zweckverband betreibt derzeit 16 Trinkwasserbehälter im Versorgungsgebiet. Für die Versorgung der 30 Ortsnetze hat der Zweckverband 4 Pumpstationen und 7 Druckerhöhungs-anlagen eingerichtet.

Der 2010 in Angriff genommene Generalplan Wasserversorgung sieht vor, von den 23 bestehenden Speicheranlagen 2 Standorte zu sanieren, 11 Hochbehälter neu zu erstellen und 19 außer Betrieb zu nehmen.
Seit Beginn der Umsetzung dieses Generalplans sind 7 Hochbehälter neu erstellt, 1 Standort saniert und 16 außer Betrieb genommen worden. Der Prozess der Erneuerung läuft beständig weiter und soll seinen Abschluss endgültig in 2028 finden.

Das Rohwasser wird aus 5 Tiefbrunnen gefördert, die bis zu einer max. Tiefe von 160 m unter der Geländeoberkante niedergebracht wurden. Die Brunnen befinden sich im Wasserschutzgebiet Osthofen.
Insgesamt stehen dem Wasserwerk Zweckverband Seebachgebiet derzeit Wasserrechte in Höhe von 4,55 Mio. m3 zur Verfügung.

Im Wasserwerk Osthofen werden zur Zeit im Mittel 9.000 m3 Grundwasser täglich aufbereitet. Die Wasseraufbereitungsanlage besteht aus einer Anreicherung mit technischem Sauerstoff in einem Oxidator und nachfolgender Filtration in Druckfiltern, in denen Eisen, Mangan und Ammonium entfernt werden.


Verwaltungsgebäude

Enthärtungsanlage geplant

Im Gebiet des Zweckverbandes Wasserversorgung für das Seebachgebiet mit seinen über 57.000 Einwohnern ist man seit jeher gewohnt, mit hartem Wasser zu leben. Aber was genau ist hartes Wasser?
Hartes Wasser bezeichnet Wasser mit besonders vielen Calcium- und Magnesiumverbindungen, die beim Durchtritt durch Böden und Grundwasserleiter vom Wasser herausgelöst werden.
Hartes Wasser ist nicht gesundheitsschädlich - im Gegenteil -, bedeutet jedoch notwendigerweise einen erhöhten Verbrauch von Reinigungs- und Waschmitteln. Dies führt einerseits zu erhöhten Kosten für den Verbraucher und andererseits zu einer vermehrten Belastung des Abwassers für die Allgemeinheit.

Der Bau einer zentralen Enthärtungsanlage wird seit vielen Jahren im Zweckverband diskutiert. Nach der konsequenten Schaffung der notwendigen Grundlagen in den zurückliegenden und kommenden Jahren (Erneuerungen von Hauptleitungen, Stilllegung alter und Bau neuer Trinkwasserbehälter und Pumpwerke) wird bis 2022 in eine Enthärtungsanlage investiert werden. In seiner Sitzung vom 16.10.2018 hat der Werkausschuss beschlossen, ein bereits entsprechend erarbeitetes Konzept für ein Enthärtungsverfahren umzusetzen und dieses Projekt voranzutreiben. Die einzelnen Phasen von Planung, Ausschreibung, Genehmigungsverfahren und Bau ergeben eine ungefähre Gesamtprojektzeit von drei Jahren, so dass von einer Inbetriebnahme 2022 auszugehen ist.

Hauseigentümer, welche eine private Wasserenthärtungsanlage betreiben oder neu planen, können sich an diesem ungefähren Zeitplan bereits orientieren. Denn nach Inbetriebnahme einer zentralen Enthärtungsanlage ist keine zusätzliche Enthärtung notwendig. Der im Verbandsgebiet aktuelle Härtebereich „hart“ des Wassers soll zum mittleren Bereich wechseln.

Über die nächsten Schritte der Maßnahme „Zentrale Enthärtungsanlage“ werden alle Kunden zum gegebenen Zeitpunkt informiert.