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WASSERWERK ZWECKVERBAND SEEBACHGEBIET

Rheinstraße 71
67574 Osthofen

Telefon 06242 - 5005-0
Telefax 06242 - 5005-13

Geschichte des WZS

2015

Am Freitag, den 4. September 2015, wurde der neue Wasserhochbehälter Hochborn in Anwesenheit zahlreicher Bürger und geladener Gäste offiziell seiner Bestimmung übergeben. Altersbedingt und aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die Wasserhygiene und den Brandschutz war ein Neubau unumgänglich. Dieser neue Behälter ersetzt den alten historischen Behälter Hochborn sowie die in Gau-Heppenheim und Monzernheim. Zusätzlich werden die Menschen in Dittelsheim-Heßloch, Eppelsheim und Hangen-Weisheim mit Trinkwasser versorgt. Die Erneuerung von Speicheranlagen und Pumpwerken wird auch in den kommenden Jahren die Hauptaufgabe des Zweckverbandes sein. Ab dem Jahr 2020 sind Erneuerungen in den Transportnetzen vorgesehen.

2013

Der Neubau der Wasserhochbehälter Monsheim und Hangen-Weisheim hat begonnen. In den kommenden 15 Jahren soll auch der ehrgeizige „Generalplan Wasserversorgung“ umgesetzt werden, der eine umfassende Modernisierung des überörtlichen Leitungsnetzes und ein zukunftsfähiges Konzept für die Wasserhochbehälter vorsieht.

2011

Die Realisierung der Erweiterung der vorhandenen Aufbereitungsanlage in Osthofen wurde begonnen. Mit einer zweiten Filterstraße kann auch in Zukunft Trinkwasser in ausreichender Menge und guter Qualität in das Versorgungsnetz abgegeben werden.

2005

Am 1. Juli 2005 wird die neue Transportleitung zwischen dem Wasserwerk Osthofen und Eich eingeweiht. Über diese Leitung erhalten die Gemeinden Eich, Hamm und Worms-Ibersheim Wasser mit deutlich niedriger Wasserhärte aus dem Gewinnungsgebiet in Osthofen.

Die Gemeinden Mölsheim und Wachenheim im Zellertal, die bislang von den Werken der Verbandsgemeinde Monsheim mit Trinkwasser versorgt wurden, werden in das Versorgungsgebiet des Zweckverbandes Wasserversorgung für das Seebachgebiet Osthofen integriert.

2004

Der Zweckverband Wasserversorgung für das Altrheingebiet Eich beabsichtigt aufgrund der zukünftig unsicheren Qualität des Trinkwassers die Einstellung der Förderung und Aufbereitung von Grundwasser in Eich.

Die Gemeinden Eich und Hamm werden in das Versorgungsgebiet des Zweckverbandes Wasserversorgung für das Seebachgebiet aufgenommen.

2003

Zur weiteren Erschließung der Grundwasservorräte wird der Tiefbrunnen V in Osthofen niedergebracht und in Betrieb genommen. Die Fördereinrichtung wird mit einer Drehzahlregelung ausgestattet.

2001

Auf dem Gelände des Wasserwerkes Osthofen werden das neue Hauptpumpwerk und die Wasserspeicher in Betrieb genommen. Eine neue Ersatzstromanlage garantiert auch bei fehlender Netzspannung den Betrieb der Förder-, Aufbereitungs- und Druckerhöhungsanlagen in Osthofen.

1906

Das historische Foto zeigt den Bau des Wasserwerkes

Nach einer Bauzeit von 13 Monaten wird am 6. Juni das Pumpwerk in Betrieb genommen und in den Behälter Osthofen gepumpt.

Der Preis für einen Kubikmeter beträgt 0,25 DM. Die Wassermessermiete liegt bei 0,20 - 0,30 DM pro Monat.

In den 15 beteiligten Gemeinden werden 17.164 Einwohner versorgt.

1905

Das historische Foto zeigt den Pumpenraum des Wasserwerkes

Die Satzung des "Vereins für den Bau und Betrieb der Wasserversorgungsanlage des Seebachgebietes" wird am 25. April genehmigt.

Dem Verein "Wasserversorgungsverband für das Seebachgebiet" gehören die Gemeinden Abenheim, Bechtheim, Bermersheim, Blödesheim (das heutige Hochborn), Dalsheim, Dittelsheim, Frettenheim, Gundheim, Hessloch, Mettenheim, Monzernheim, Nieder-Flörsheim, Pfeddersheim, Osthofen und Westhofen an.

1904

Das historische Foto zeigt den frühen Bau des Wasserwerkes

Am 8. Februar bewilligt der Gemeinderat Osthofen die Mittel zur Ausarbeitung eines Gruppenwasserversorgungsprojektes.

Vom 17. Juni bis zum 9. Juli findet ein Pumpversuch mit Beprobungen statt, der zufriedenstellend verläuft.

Das Großherzogliche Ministerium des Innern erhält die Projektunterlagen zur Prüfung vorgelegt. Am 8. November wird die Genehmigung erteilt.

Im November und Dezember wird mit den einzelnen Gemeinden verhandelt. Alle interessierten Gemeinden, mit Ausnahme von Herrnsheim, stimmen zu und wählen einen Vertreter zur Bildung eines Verbandsausschusses.

Die erste gemeinsame Sitzung der gewählten Vertreter findet am 23. Dezember statt.

1903

Das historische Foto zeigt einen Pumpenantrieb

Die Gemeinde Bechtheim lässt ein Projekt zur Erbauung einer Wasserleitung und eines Pumpwerks ausarbeiten.

Wegen der hohen Kosten beschließt der Gemeinderat von einer Einzelversorgung abzugehen und unternimmt den Versuch mit einigen Gemeinden der Umgebung gemeinsam ein Wasserwerk zu errichten.

Die Gemeinden Blödesheim (das heutige Hochborn), Dittelsheim, Monzernheim und Hangen-Weisheim möchten unter Nutzung einer bei Hangen-Weisheim entspringenden Quelle eine gemeinsame Wasserversorgung aufbauen.

1900

Das historische Foto zeigt den Höhenplan des Versorgungsgebietes

Die Gemeinde Osthofen unternimmt erste Schritte in Richtung einer zentralen Wasserversorgung.

Aufgrund einer Rentabilitätsberechnung kommt die Sache zum Stillstand.


1899

Im Kreis Worms besitzen nur die Gemeinden Eppelsheim und Wachenheim eine zentrale Wasserversorgung, die in vieler Hinsicht mangelhaft ist.

Die Gemeinden Dittelsheim, Blödesheim (das heutige Hochborn), Dalsheim, Bechtheim, Monzernheim und Frettenheim fordern eine zentrale Wasserversorgung.

Die Voruntersuchungen erbringen hinsichtlich der geologischen Verhältnisse kein günstiges Ergebnis.