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Hier finden Sie unsere Archiv, dass Ihnen einen Überblick über die bisherigen News der vergangenen Jahre geben soll.

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Förderpreis der Versorgungswirtschaft Rheinhessen verliehen mehr

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WASSERWERK ZWECKVERBAND SEEBACHGEBIET

Rheinstraße 71
67574 Osthofen

Telefon 06242 - 5005-0
Telefax 06242 - 5005-13

Aktuelles

Zweckverband Wasserversorgung für das Seebachgebiet


Förderpreis der Versorgungswirtschaft Rheinhessen verliehen

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Alzey/Bingen: Im Rahmen des 20. Energietags Rheinland-Pfalz wurde am 13. September 2017 der Förderpreis der rheinhessischen Versorgungswirtschaft 2017 von Herrn Professor Dr. Peter Missal, Geschäftsführer der e-rp GmbH, verliehen. In diesem Jahr hat sich die Jury einstimmig dazu entschieden, die Auszeichnung an zwei Preisträger zu verleihen. Herr Christoph Rohr und Herr Lars Christopher Schmid erhalten den Förderpreis beide aufgrund ihrer hervorragenden Bachelor- bzw. Masterarbeiten und ihrer überdurchschnittlich guten Studienleistungen. Beide Preistrager erhalten neben der Auszeichnung jeweils ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Herr Rohr hat in seiner Bachelorarbeit den projektspezifischen EnEV-Primärenergiefaktor berechnet und eine Analyse durchgeführt, welche Verbesserung des Primärenergiefaktors durch den Einsatz von Biomethan erzielbar ist. Die Arbeit wurde anhand des Projektes „Verbundsystem Westeifel“ bei den Stadtwerken Trier durchgeführt. „Herr Rohr befasst sich dabei nicht nur mit der Untersuchung der bestmöglichen Technologie, sondern betrachtet auch die Wirtschaftlichkeit und die Umsetzbarkeit für Versorgungsunternehmen“, lobt Professor Missal den Absolventen. Betreuer der Arbeit war Herr Professor Winkels, Technische Hochschule (TH) Bingen. Die Masterarbeit von Herrn Schmid beschäftigt sich inhaltlich im Rahmen des Forschungsprojektes „SmartLast“ mit dem Pooling von kleinen Batteriespeichern in einem intelligenten virtuellen Kraftwerk zu einer sogenannten Schwarmbatterie oder einem Schwarmspeicher. „Dabei sollen die Mindestanforderungen zur Teilnahme am Primärregelleistungsmarkt erfüllt werden und darüber hinaus ein Beitrag zur Netzstabilisierung geleistet werden“, erläutert Professor Missal. Die Arbeit wurde von Herrn Professor Simon, TH Bingen, betreut. 1/2 Der Förderpreis wurde im Jahr 2001 von Herrn Professor Missal und Herrn Professor Schaumann, ehemals Leiter der Transferstelle für rationelle und regenerative Energienutzung Bingen ins Leben gerufen. Ziel der Auszeichnung ist es, Nachwuchsingenieurinnen und –Ingenieure aus der Region für hervorragende Leistungen in den Bereichen der Energie-/ Versorgungswirtschaft und der Abwasserwirtschaft zu fördern. „Die deutsche Energie- und Versorgungswirtschaft braucht weiterhin den wissenschaftlichen Nachwuchs“, macht Herr Professor Missal deutlich und ruft die Studierenden der rheinhessischen Hochschulen auf, sich auch im nächsten Jahr mit einer hervorragenden Abschlussarbeit und einem sehr guten Studium im Bereich der Energie-/ Versorgungswirtschaft und der Abwasserwirtschaft um den Förderpreis zu bewerben. Zum Förderkreis gehören:

Bingen Netz GmbH & Co. KG
e-rp GmbH EWR AG
EWR Netz GmbH
Rheinhessische Energie- und Wasserversorgungs-GmbH
Stadtwerke GmbH Bad Kreuznach
Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH
Wasserwerk Zweckverband Seebachgebiet Osthofen


von links: Verbandsvorsteher Walter Wagner, Hermann-J. Hofmeister

Elektromeister Hermann-J. Hofmeister verabschiedet

Am 30. Mai 2017 wurde Hermann-J. Hofmeister im Wasserwerk Osthofen in den Ruhestand verabschiedet. Als Elektromeister, immer fachkundig und an allen Neuerungen interessiert, war er bis zum letzten Tag ein engagierter, immer im Sinne des Unternehmens agierender Mitarbeiter. Auch sein freundlicher und humorvoller Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen wird fehlen. Für die fast 30 Jahre investierte Arbeitskraft bedanken wir uns an dieser Stelle nochmals ganz besonders. Herr Hofmeister freut sich jedoch auch auf die zukünftige freie Zeit mit der Familie und für seine vielfältigen ehrenamtlichen Projekte. Im Namen aller wünscht das Wasserwerk alles Gute für die Zukunft und den wohlverdienten Ruhestand bei bester Gesundheit. Von links: Verbandsvorsteher Walter Wagner, Hermann-J. Hofmeister

 


 

Jahresabschluss 2015

Der Jahresabschluss wurde durch den Wirtschaftsprüfer, Herrn Ole Christian Gunzenhäuser, geprüft und der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. Der Schlussbericht wurde am 5. Juli 2016 in der Werkausschusssitzung mit dem Wirtschaftsprüfer erörtert.
Am 6. Dezember 2016 hat die Verbandsversammlung über den Jahresabschluss 2015 beraten.


Beschluss


1.    Der Jahresabschluss des Zweckverbandes Wasserversorgung für das Seebachgebiet Osthofen des Wirtschaftsjahres 2015 wird auf der Aktiv- und Passivseite mit je 27.027.370,44 € und einem Jahresgewinn von 252.452,42 € festgestellt.

2.    Der Jahresgewinn 2015 in Höhe von 252.452,42 € wird den allgemeinen Rücklagen zugeführt.

3.    Der Verbandsvorsteher sowie dessen beiden Stellvertreter werden für das Jahr 2014 entlastet.


Osthofen, 6. Dezember 2016

gez. Walter Wagner
Verbandsvorsteher


Wirtschaftsplan
des Zweckverbandes Wasserversorgung Seebachgebiet Osthofen
für das Wirtschaftsjahr 2017

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Wasserversorgung Seebachgebiet Osthofen hat am 06.12.2016 gemäß § 7 Landesgesetz über die kommunale Zusammenarbeit (KomZG) in Verbindung mit § 95 ff. Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz sowie der §§ 3 Abs. 5 Nr. 1 und 15 ff. Eigenbetriebs- und Anstaltsverordnung für Rheinland-Pfalz vom 05. Oktober 1999 folgenden Wirtschaftsplan beschlossen, der hiermit bekannt gemacht wird:

Die Kreisverwaltung Alzey-Worms hat mit Schreiben vom 22.12.2016 mitgeteilt,
dass gegen den Wirtschaftsplan keine Bedenken wegen Rechtsverletzung geltend gemacht werden.

1. Der Wirtschaftsplan des Wasserwerkes Zweckverband Seebachgebiet für das
    Wirtschaftsjahr 2017 wird im

    Erfolgsplan     mit Erlösen/Erträgen von     6.035.000 €
                         mit Aufwendungen von        6.321.000 €
      mit einem geplanten Jahresgewinn von    - 286.000 €

    Vermögensplan mit Einnahmen und Ausgaben von    7.592.000 €
    festgesetzt.

2.    Der Gesamtbetrag der Kredite, die zur Finanzierung von Ausgaben
    im Vermögensplan erforderlich sind, wird festgesetzt auf    5.956.586 €

3.    Der Höchstbetrag der Kassenkredite, die im Wirtschaftsplan 2017
    zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben aufgenommen werden
    dürfen, wird gem. § 105 GemO festgesetzt auf    800.000 €

4.    Es gilt die am 06.12.2016 von der Verbandsversammlung beschlossene Stellen-
    übersicht.

Die laufenden Entgelte werden wie folgt festgesetzt:

a)    Grundbetrag / Grundgebühr:

Bezeichnung                                                      pro Monat    jährlich: 
Wasserzähler     Q3 4              (früher: QN 2,5)    6,34     €     76,08    €
Wasserzähler    Q3 6,3 o. 10    (früher: QN 6)       9,15     €    109,80    €
Wasserzähler    Q3 16             (früher: QN 10)    10,69     €    128,28    €
Wasserzähler    Q3 25             (früher: QN 2,5)    13,24    €    158,88    €
Verbundzähler     Q3 25          (früher: QN 2,5)    22,45    €    269,40    €
Verbundzähler    Q3 63           (früher: QN 2,5)    26,03    €    312,36    €
Verbundzähler    Q3 100         (früher: QN 2,5)    31,14    €    373,68    €
Verbundzähler    Q3 250         (früher: QN 150)    54,15   €    649,80    €
(Verbundzähler sind jeweils mit einem Nebenzähler ausgerüstet. Preis = Hauptzähler + Nebenzähler)

b)    Arbeitspreis pro Kubikmeter seit 01. Januar 2013:         1,32 €

Alle Preise zuzüglich 7 % Mehrwertsteuer.

Dieser Wirtschaftsplan tritt am 01.01.2017 in Kraft.

Offenlegung:

Der Wirtschaftsplan liegt in der Zeit vom 06.02.2017 bis 17.02.2017 beim Wasserwerk Zweckverband Seebachgebiet in Osthofen während der üblichen Öffnungszeiten montags bis freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr und montags bis donnerstags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr zur Einsichtnahme aus.


Osthofen, 20. Januar 2017

gez. Walter Wagner
Verbandsvorsteher


 
von links: Tobias Rohrwick (1. Beigeordneter Flörsheim-Dalsheim), Frank Rodens (Geschäftsführung Faber Bau GmbH), Christian Gukenbiehl (Werkleiter Wasserwerk Osthofen), Walter Wagner (Verbandsvorsteher Zweckverband Wasserversorgung für das Seebachgebiet), Ruth Brune (SGD Süd), Walter Hahn (1. Beigeordneter VG Monsheim)

Spatenstich für den Hochbehälter Dalsheim

 Am Dienstag, den 06.09.2016, erfolgte der Spatenstich für den Neubau des Wasserhochbehälters in Dalsheim.

Vor dem Hintergrund, die Wasserversorgung zukunftssicher auszurichten, wurde im Jahr 2010 das Ingenieurbüro Björnsen beauftragt, den Generalplan der Wasserversorgung aus dem Jahr 1989 fortzuschreiben. Berücksichtigt wurden der demografische Wandel bis zum Jahr 2030 und die steigende Anforderungen an die Trinkwasserhygiene
Gleichzeitig ist es Ziel, im gesamten Versorgungsgebiet des Zweckverbandes Wasserversorgung für das Seebachgebiet die gleiche Wasserqualität zu gewährleisten. Dies erfordert ebenfalls, die Wassergewinnung in Osthofen zu optimieren.

Mit der Fertigstellung des Neubaus in Dalsheim, geplant für Sommer 2017, wäre dann ein Gesamtvolumen von ca. 2.800 m³ realisiert. Bis 2019/2020 soll das Gesamtvolumen von 4.000 m³ umgesetzt sein.

Durch den Hochbehälter Dalsheim werden direkt Bermersheim, Gundheim und Flörsheim-Dalsheim, über den Hochbehälter Ober-Flörsheim Flomborn, Ober-Flörsheim und Teile von Eppelsheim, über den Hochbehälter Mölsheim Wachenheim und Mölsheim und über den Hochbehälter in Monsheim Offstein, Hohen-Sülzen und Monsheim, also insgesamt 13.318 Einwohner, versorgt.

Die Gesamtkosten der Maßnahme Dalsheim inklusive Planungsleistungen und Baunebenkosten sind mit rd. 2,2 Millionen Euro veranschlagt.


Verbandsvorsteher Walter Wagner (von links), Werkleiter Christian Gukenbiehl, 1. stellv. Verbandsvorsteher Ralph Bothe, Ortsbürgermeister Kurt Görisch, Ortsbürgermeister Horst Wendel


Einweihung des neuen Hochbehälters in Pfeddersheim mit Druckerhöhungsanlage

Der Neubau des Hochbehälters in Pfeddersheim mit Druckerhöhungsanlage dient zur Sicherung der öffentlichen Trinkwasserversorgung der Wormser Stadtteile Pfeddersheim und Heppenheim sowie der Gemeinden Offstein und Mörstadt. Mit dem Neubau des Hochbehälters und der damit verbunden Vergrößerung der Speicherkapazität wurde der aus den Gründerjahren stammende Hochbehälter ersetzt. Zur Deckung des täglichen Trinkwasserbedarfes von Pfeddersheim, Heppenheim, Mörstadt und Offstein und unter Berücksichtigung der vorzuhaltenden stündlichen Löschwassermenge von 48 m³, ergab sich ein erforderliches Behältervolumen von 1. 800 m³. Weiterhin sollte zur Sicherstellung der Normalversorgung und des Brandschutzes in Mörstadt eine Druckerhöhungsanlage im Hochbehälter installiert werden.

In der Sitzung des Werkausschusses am 21. August 2012 wurde festgelegt, dass die Gebäudeausführung als Hallenkonstruktion, bestehend aus einer Stahlskelettbauweise aus verzinkten Stahlprofilen und vorgesetzten Stahlbetonfertigteilplatten mit Kerndämmung, erfolgt. Innerhalb dieses Gebäudes wurden zwei Behälter mit einem Nutzungsvolumen von je 900 m³ errichtet. Die beiden Behälter haben einen Durchmesser von 15 Metern und eine Gesamthöhe von 5,5 Metern. Weiterhin wurde innerhalb des Gebäudes die Druckerhöhungsanlage mit vier vertikal aufgestellten Hochdruckkreiselpumpen realisiert. Die Pumpen erhielten einen Frequenzumrichter und wurden vollautomatisch druckabhängig gesteuert.

Die Baumaßnahme wurde durch den Werkausschuss des Zweckverbandes einschließlich der Maschinen-Elektrotechnik mit einer Gesamtsumme von 1,7 Mio. € vergeben und wurde im Februar 2015 in Betrieb genommen.

Am Freitag, den 26. Februar 2016, wurde der neue Trinkwasserspeicher mit einer kleinen Feier am Behälter offiziell eingeweiht.

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